Ellen G. White Writings

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Erfahrungen und Gesichte sowie Geistliche Gaben, Page 118

Gott, wenn wir hingehen und Irrtümern lauschen, ohne daß wir verpflichtet sind, zu gehen; es sei denn, daß er uns zu solchen Versammlungen, wo der Irrtum durch die Macht des Willens dem Volke aufgezwungen wird, sendet, so wird er uns nicht bewahren. Die Engel wachen nicht mehr über uns, und wir sind den Anschlägen des Feindes ausgesetzt, um durch ihn und die Macht seiner bösen Engel verfinstert und geschwächt zu werden; das Licht um uns herum wird mit der Finsternis befleckt.

Ich sah, daß wir keine Zeit übrig haben, um Fabeln zuzuhören. Unsere Gedanken sollten nicht mit solchen Dingen, sondern mit der gegenwärtigen Wahrheit erfüllt sein; wir sollten nach Weisheit suchen, damit wir eine gründlichere Kenntnis unserer Stellung erlangen möchten und imstande sind, in Sanftmut einen Grund unserer Hoffnung aus der Schrift zu geben. Indem falsche Lehren und gefährliche Irrtümer dem Gemüt eingeprägt werden, kann es nicht bei der Wahrheit verweilen, die das Haus Israel vorbereiten soll, am Tage des Herrn zu bestehen.

Kapitel 32: Gottes Gabe für den Menschen

Es wurde mir die große Liebe und Herablassung Gottes gezeigt, indem er seinen Sohn in den Tod gab, auf daß der Mensch Vergebung und Leben empfangen möge. Es wurden mir Adam und Eva gezeigt, die das Vorrecht hatten, die Schönheit und Lieblichkeit des Gartens Eden zu schauen, und denen erlaubt war, von allen Bäumen im Gaten zu essen, mit Ausnahme von einem. Aber die Schlange verführte Eva, und sie verführte ihren Mann, und beide aßen von dem verbotenen Baume. Sie übertraten Gottes Gebot und wurden Sünder. Die Nachricht verbreitete sich durch den Himmel, und jede Harfe verstummte. Die Engel trauerten und fürchteten, daß Adam und Eva ihre Hand wieder ausstrecken, von dem Baume des Lebens essen und unsterbliche Sünder werden

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