Ellen G. White Writings

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Erfahrungen und Gesichte sowie Geistliche Gaben, Page 142

den Fall des Menschen den Sohn Gottes aus seiner erhabenen Stellung bringen könne. Er erklärte seinen Engeln, daß, wenn Jesus die gefallene menschliche Natur auf sich nehmen würde, er ihn überwinden und ihn die Ausführung des Erlösungsplanes verhindern könne.

Satan wurde mir gezeigt, wie er einst war, ein glücklicher, erhabener Engel. Dann wurde er mir gezeigt, wie er jetzt ist. Er hat noch eine königliche Gestalt, seine Züge sind noch edel, denn er ist ein Engel, obwohl gefallen. Aber der Ausdruck seines Gesichts ist voller Kummer, Sorge, Unzufriedenheit, Bosheit, Haß, Unheil, Betrug, voll alles Bösen. Dies Gesicht, welches einst so edel war, betrachtete ich besonders. Seine Stirn trat von den Augen an zurück. Ich sah, daß er immer tiefer fiel, bis jede gute Eigenschaft verdorben und jede böse entfaltet war. Seine Augen waren listig und zeigten großen Scharfsinn. Seine Gestalt war groß, aber das Fleisch hing lose an seinen Händen und an seinem Gesichte. Als ich ihn sah, ruhte sein Kinn auf seiner linken Hand. Er schien in Gedanken versunken zu sein. Ein Lächeln lag auf seinem Gesicht, welches mich zittern machte, es war voller Bosheit und satanischer List. Dies Lächeln trägt er zur Schau, wenn er sich seines Opfers sicher ist, und wenn er dies Opfer in seinen Schlingen gefangen hat, wird sein Lächeln schrecklich.

Kapitel 4: Das erste Kommen Christi

Ich wurde in die Zeit zurückversetzt, da Jesus die menschliche Natur auf sich nahm, sich selbst erniedrigte und die Versuchungen Satans erduldete. Seine Geburt geschah ohne irdische Ehren. Er wurde in einem Stalle geboren und in eine Krippe gebettet; aber doch wurde seine Geburt mehr geehrt als die irgendeines Menschenkindes. Engel vom Himmel benachrichtigten die Hirten

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