Ellen G. White Writings

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Für die Gemeinde geschrieben — Band 2, Page 120

Kapitel 13: Sollten Christen Mitglieder von Geheimbünden sein?1Nachdruck einer Broschüre, die im Jahre 1893 unter diesem Titel veröffentlicht wurde.

“Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus überein mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? Was hat der Tempel Gottes gemein mit den Götzen? Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: ‘Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.’ Darum ‘gehet aus von ihnen und sondert euch ab’, spricht der Herr; ‘und rührt nichts Unreines an, so will ich euch annehmen und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein’, spricht der allmächtige Herr.” 2.Korinther 6,14-18.

Die Aufforderung Gottes “Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen” bezieht sich keineswegs nur auf Ehen von Christen mit nichtgläubigen Partnern. Sie umfaßt alle Zusammenschlüsse, in denen sich Menschen so stark aneinander binden, daß es ohne weitgehende Angleichung im Denken und Handeln nicht abgeht. Gott hatte Israel damals ausdrücklich befohlen, sich von Götzenanbetern fernzuhalten. Die Israeliten sollten keine heidnischen Partner heiraten und sich auch sonst jeder Verbindung mit Heiden enthalten: “Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, in das du kommst, damit sie dir nicht zum Fallstrick werden in deiner Mitte; sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Steinmale zerbrechen und ihre heiligen Pfähle umhauen, denn du sollst keinen anderen Gott anbeten. Denn der Herr heißt ein Eiferer; ein eifernder Gott ist er.” 2.Mose 34,12-14.

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