Ellen G. White Writings

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Für die Gemeinde geschrieben — Band 2, Page 147

Kapitel 15: Auf Warnungen sollte man hören1Erschienen in Notebook Leaflets, Methods, Nr. 1

Wir leben am Ende dieser Weltgeschichte und müssen uns nicht wundern, daß Abfall und Verleugnung der Wahrheit zunehmen. Unglaube bestimmt den Lebensstil der Menschen, und sie merken nicht einmal, daß sie ihre Seelen zugrunde richten. Es kommt sogar vor, daß Diener Gottes auf der Kanzel heuchlerisch die Wahrheit verkündigen, während ihr Leben dem widerspricht, was sie anderen predigen. Aber auch die warnenden Stimmen werden bis zum Ende nicht verstummen. Sie werden den Widerspruch all derjenigen herausfordern, die sich in Schuld verstrickt haben. Wenn man sie im Namen Gottes auf ihr Tun hin anspricht, begehren sie auf und verschließen sich jedem Rat. Sie wollen sich nicht ändern — ebensowenig wie vorzeiten Pharao oder Nebukadnezar. Ihr Denken wird sich verfinstern, und ihr Herz wird unempfindlich werden. Gott wird sie durch sein Wort zu erreichen suchen, aber wenn sie nicht darauf achten, wird er sie zur Verantwortung ziehen.

In der Person Johannes des Täufers hatte Jesus damals seinen Wegbereiter vorausgeschickt. Er sollte die Menschen auf das Kommende vorbereiten, indem er die Sünde beim Namen nannte und zur Umkehr rief. Beim Evangelisten Lukas heißt es: “Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft des Elias, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein Volk, das wohl vorbereitet ist.” Lukas 1,17.

Wenn Johannes predigte und taufte, waren häufig Pharisäer und Sadduzäer unter den Zuhörern. Ihnen warf Johannes vor: “Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiß gemacht, daß ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Seht zu, bringt rechtschaffene

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