Ellen G. White Writings

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Für die Gemeinde geschrieben — Band 2, Page 175

Kapitel 19: Ein Vergleich1Erschienen in Review and Herald, 4. Januar 1906

Die Anfänge von Salomos Abfall mögen manchem als geringfügige Abweichung vom rechten Weg erscheinen. Es waren keineswegs nur die Verbindungen zu den vielen heidnischen Frauen, die seinen geistlichen Niedergang bewirkten. Eine wesentliche Ursache dafür, daß König Salomo zu einem prunksüchtigen, tyrannischen Herrscher wurde, war seine wachsende Habsucht.

Als Gott in alter Zeit am Fuße des Sinai sagte: “... sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich unter ihnen wohne” (2.Mose 25,8), gaben die Israeliten bereitwillig, was gebraucht wurde. “Und alle, die es gern und freiwillig gaben, kamen und brachten dem Herrn die Opfergabe zur Errichtung der Stiftshütte ...” 2.Mose 35,21. Für die kunstvolle Gestaltung des Heiligtums wurden große Mengen kostbarer Materialien gebraucht, aber der Herr nahm dafür nur freiwillige Opfergaben an. “Sage den Israeliten, daß sie für mich eine Opfergabe erheben von jedem, der es freiwillig gibt!” (2.Mose 25,1), lautete die Anweisung Gottes an Mose. Hingabe an Gott und Opfersinn waren damals die wichtigsten Voraussetzungen für den Bau des Gotteshauses.

Ein ähnlicher Aufruf erging an das Volk, als David den Bau des Tempels in Jerusalem plante und seinen Sohn Salomo mit der Ausführung beauftragte: “Und wer ist nun willig, heute seine Hand mit einer Gabe für den Herrn zu füllen?” 1.Chronik 29,5. Diesen Aufruf behielten alle in Erinnerung, die irgendwie am Tempelbau beteiligt waren.

Bei der Errichtung der Stiftshütte hatte Gott selbst die Menschen ausgewählt, die am Bau tätig sein sollten, und ihnen auch

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