Ellen G. White Writings

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Für die Gemeinde geschrieben — Band 2, Page 181

Kapitel 20: Allgemeine Grundsätze für die Entlohnung von Mitarbeitern

Zufriedenheit und Segen durch Opferbereitschaft

Mitarbeiter, denen Gottes Werk am Herzen liegt, sollten wissen, daß sie nicht für sich selbst arbeiten und daß der oft geringe Lohn, den sie erhalten, unter Gottes segnender Hand weiter reichen kann als man denkt. Gott wird sie in ihrem aufopferungsvollen Dienst segnen und ihnen innere Zufriedenheit schenken, wie er das bei jedem tut, der seine Arbeit demütigen Herzens verrichtet. Wenn ich sehe, wie einige Angestellte höhere Löhne fordern, denke ich: “Sie berauben sich eines wunderbaren Segens.” Ich weiß, daß es so ist, weil ich es selbst erlebt habe.

Meine Geschwister, wir sollten uns voll und ganz einsetzen, ohne das vom Verdienst abhängig zu machen; es sei denn, die bisherige Vergütung reicht nicht mehr für das Lebensnotwendige. Solche Notlagen zu erkennen, sollten wir aber denen überlassen, die dafür verantwortlich sind. Gott wird ihnen zur rechten Zeit die nötige Einsicht schenken. Ein Wort von ihnen wird dann mehr Gewicht haben als tausend Worte von uns. Sie werden es den Gemeinden, von denen die Mittel kommen, so erklären, daß unsere Situation richtig eingeschätzt wird. Letztlich bleibt bei allem Gott unser Helfer, unsere Zuversicht und unser Gewinn.

Wenn unsere Beziehung zu Gott intakt ist, werden wir überall und unter allen Gegebenheiten segensreich arbeiten. Es geht uns nicht um Geld, sondern um Frucht für die Ewigkeit und Gott wird sie uns schenken, weil er um unseren Verzicht weiß. Keines unserer Opfer bleibt ihm verborgen. Mancher mag das Gefühl haben, daß seine Selbstverleugnung von niemandem gesehen wird und nichts bewirkt. Das täuscht! Gott zumindest weiß sehr wohl darum.

Immer wieder wurde mir gezeigt, daß Mitarbeiter, die bei

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