Ellen G. White Writings

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Für die Gemeinde geschrieben — Band 2, Page 249

Kapitel 26: Worte der Zuversicht für Sterbende

Trostbotschaften für eine angefochtene Schwiegertochter

Mary Kelsey White, Frau von W.C. White, einem Sohn von Ellen G. White, arbeitete seit früher Jugend engagiert und kenntnisreich im Review and Herald, in der Pacific Press und in unserem schweizerischen Verlagshaus in Basel. Während ihres Europaaufenthaltes zog sie sich eine Lungentuberkulose zu, der sie drei Jahre später in Boulder, Colorado, als Dreiunddreißigjährige erlag. Die nachfolgenden Veröffentlichungen sind Auszüge aus Briefen, die Ellen G. White ihrer Schwiegertochter im Jahr vor deren Tod schrieb.

Die Herausgeber

Battle Creek, Michigan

4. November 1889

Liebe Tochter Mary!

Wir hören nicht auf, für Dich zu beten, mein liebes Kind. Mir stehen Gottes Güte und Gnade so lebendig vor Augen, daß es mir bei jedem Gebet so vorkommt, als sähe ich Dich in den Armen unseres Heilandes ruhen. Ich habe immer noch Hoffnung für Dich, weil ich glaube, daß der Herr unsere Gebete zu Deinem Wohl und zur Verherrlichung seines Namens erhören wird. Er hat doch verheißen: “... bittet, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.” Johannes 15,7. Und an anderer Stelle: “Alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr’s empfangen.” Matthäus 21,22.

Ich weiß, daß wir stürmischen Zeiten entgegengehen, die unseren Glauben auf die Probe stellen und uns zwingen, aus der einzig möglichen Kraftquelle zu schöpfen. Aber der Herr steht zu denen, die ihm vertrauen, so daß sie nicht überwunden werden können. Indem ich an Dich denke, fallen mir die prophetischen Worte aus Psalm 43,5 ein: “Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre des Herrn; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe

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