Ellen G. White Writings

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Für die Gemeinde geschrieben — Band 2, Page 326

Kapitel 33: “Keine anderen Götter neben mir”1Erschienen in Notebook Leaflets, Christian Experience, Nr. 13.

Nachdem das Korn gedroschen worden ist, muß zum Schluß der Weizen von der Spreu getrennt werden. Solch einem Sichtungsprozeß wird im übertragenen Sinne auch jedes Gotteskind unterworfen. Alles, was von Gott ablenken oder von ihm trennen könnte, muß ausgeschieden werden. In vielen Familien werden Fotos, Bilder, Kunstgegenstände und Zierrat jeglicher Art zur Schau gestellt, um die Aufmerksamkeit von Besuchern zu erregen. So kann es geschehen, daß sich die Gedanken der Menschen vergänglichen Dingen zuwenden, obwohl sie eigentlich auf Gott gerichtet sein sollten. Könnte das nicht auch zu einer Art Götzendienst führen? Sollte das Geld, das für solche Dinge ausgegeben wird, nicht besser dazu dienen, die Not leidender Menschen zu lindern, Bedürftige zu kleiden und Hungernde zu speisen? Oder sollten wir es nicht lieber in Gottes Schatzkammer bringen, damit sein Reich auf Erden gebaut werden kann?

Es ist dringend nötig, daß ihr euch von allem löst, was Götzendienst sein oder werden könnte. Es wäre ein großer Segen, wenn ihr beherzigen würdet, was Gott im Gebot fordert: “Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.” 2.Mose 20,3.

Bei vielen drehen sich die Gedanken fast ausschließlich darum, was sie noch zur Verschönerung ihres Hauses anschaffen könnten. Sie merken gar nicht, daß sie damit Götzendienst treiben. Es bedarf der Kraft Gottes, um aus dieser Abhängigkeit herauszukommen.

Gott möchte uns von jeder Art Götzendienst befreien. Dort, wo jetzt überflüssiger Zierrat die Tische füllt, sollte besser die Heilige Schrift liegen. Gebt das Geld lieber für Literatur aus,

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