Ellen G. White Writings

<< Back Forward >>

«Back «Prev. Pub. «Ch «Pg   Pg» Ch» Next Pub.» Forward»

Für die Gemeinde geschrieben — Band 2, Page 347

Kapitel 40: Hopfen, Tabak und Schweine

Auf viele Anfragen hin, die den Anbau von Hopfen und Tabak sowie die Schweinehaltung betreffen, wollen wir folgendes erklären: Für Siebenten-Tags-Adventisten gibt es bessere Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu verdienen, als auf solche Weise. Was immer wir tun, sollte auch mit unserem Glaubensbekenntnis übereinstimmen.

Unsere Empfehlung lautet deshalb: Baut keinen Hopfen an, verzichtet auf den Tabakanbau und verringert euren Bestand an Schweinen drastisch. Wer sein Christsein wirklich ernst nimmt, wird überhaupt keine Schweine mehr halten. Allerdings haben wir nicht die Absicht, anderen diese Überzeugung aufzuzwingen. Es ist nicht unsere Aufgabe, jemandem die persönliche Verantwortung abzunehmen, indem wir ihm verbindlich vorschreiben: “Pflüge deine Hopfen- und Tabakfelder um und wirf deine Schweine den Hunden zum Fraß vor!”

Wenn wir Gemeindegliedern, die genötigt werden, Hopfen und Tabak anzubauen oder Schweine zu halten, sagen müssen, daß sie darauf verzichten sollten, weil alles Tun ja auch ein Glaubensbekenntnis ist, dann wollen wir das so formulieren: “Seid bemüht, euch diese Dinge so schnell und mit so wenig Verlust wie möglich vom Hals zu schaffen. Handelt in Übereinstimmung mit dem Glaubensbekenntnis der Gemeinde, die in ihren Veröffentlichungen und Unterweisungen gerade zum Thema Lebensreform so viel zu sagen hat.”1Dies ist eine der wenigen Stellungnahmen, die von James und Ellen G. White gemeinsam herausgegeben wurden. Daß sie von beiden unterzeichnet wurde, drückt offensichtlich die volle inhaltliche Zustimmung Ellen G. Whites aus. The Review and Herald, 24. März 1868.

«Back «Prev. Pub. «Ch «Pg   Pg» Ch» Next Pub.» Forward»