Ellen G. White Writings

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Für die Gemeinde geschrieben — Band 2, Page 73

Kapitel 8: Den Behauptungen der falschen Propheten entgegentreten

Was wir zu erwarten haben

Mir wurden viele gezeigt, die von sich behaupten, von Gott besonders begnadet zu sein. Aus einem fehlgeleiteten Pflichtgefühl heraus versuchen sie, andere zu beeinflussen, und widmen ihre Kraft einer Aufgabe, die Gott ihnen gar nicht anvertraut hat. Das schafft nichts als Verwirrung. Jeder sollte ernstlich darum ringen, Gottes Willen für sein Leben zu erkennen. Brief 54, 1893.

Es werden Leute auftreten, die behaupten, sie hätten göttliche Eingebungen. Wenn Gott eindeutige Beweise dafür gibt, daß ihre Visionen von ihm gewirkt sind, dann solltet ihr auf sie hören. Glaubt ihnen aber nicht aus irgendwelchen anderen Gründen. Die Gefahr der Irreführung wird in der Zukunft überall wachsen. The Review and Herald, 25. Mai 1905.

Visionen eines irregeleiteten jungen Mädchens1In der Auseinandersetzung mit J. M. Garmire (siehe vorhergehendes Kapitel) sind Hinweise enthalten, wie man Menschen begegnen soll, die von sich behaupten, besondere göttliche Mitteilungen erhalten zu haben. — Die Herausgeber

Ich möchte ganz unmißverständlich feststellen, daß ich dem Anspruch und Wirken von J. M. Garmire keinen Glauben schenke. Die Flugschrift, die im vergangenen Herbst anläßlich der Zeltversammlung in Jackson kursierte, ist bei unseren Geschwistern auf Ablehnung gestoßen. Der Versand dieser Schrift kam dadurch zustande, daß man die Abonnentenlisten des Review and Herald stahl.

Die Tochter von J. M. Garmire hat angeblich göttliche Eingebungen — jedenfalls behauptet das ihr Vater. Nur tragen diese Visionen nicht das Beglaubigungssiegel Gottes! Sie sind

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