Ellen G. White Writings

<< Back Forward >>

«Back «Prev. Pub. «Ch «Pg   Pg» Ch» Next Pub.» Forward»

Erfahrungen und Gesichte sowie Geistliche Gaben, Page 151

manche der Diener schämten sich, daß sie ihn nicht ergriffen hatten. Die Pharisäer fragten sie zornig, ob auch irgendein Oberster an ihn glaubte. Ich sah, daß viele von den Obersten und Ältesten an Jesum glaubten, aber der Satan hielt sie von dem Bekenntnis zurück; sie fürchteten den Tadel des Volkes mehr als Gott.

Bis soweit hatte die List und der Haß Satans den Erlösungsplan nicht aufhalten können. Die Zeit für die Erfüllung dessen, wofür Jesus in die Welt gekommen war, rückte näher. Satan und seine Engel berieten zusammen und beschlossen, Christi eigenes Volk zu beeinflussen, daß es nach seinem Blut verlangen und Grausamkeit und Zorn auf ihn häufen sollte. Sie hofften, daß Christus solche Behandlung übel empfinden und seine Demut und Sanftmut nicht bewahren werde.

Während Satan seine Pläne legte, eröffnete Jesus seinen Jüngern sorgfältig die Leiden, durch die er gehen müsse, daß er gekreuzigt werden und am dritten Tage wieder auferstehen würde. Aber ihr Verständnis schien betäubt, und sie konnten das, was er ihnen sagte, nicht erfassen.

Kapitel 6: Die Verklärung Christi

Als die Jünger bei der Verklärung die Herrlichkeit Christi schauen und die Stimme vom Himmel, die seinen göttlichen Charakter bestätigte, hören durften, da wurde ihr Glaube sehr gestärkt. Gott wollte den Nachfolgern starke Beweise geben, daß er der verheißene Messias sei, auf daß sie in ihrem bitterem Kummer und ihrer Enttäuschung bei seiner Kreuzigung ihr Vertrauen nicht gänzlich wegwerfen sollten. Bei der Verklärung sandte der Herr Mose und Elias, um mit Jesu über seine Leiden und seinen Tod zu sprechen. Anstatt Engel zu senden, um mit seinem Sohne zu unterhandeln, wählte Gott solche, die selbst die irdischen Schwierigkeiten erfahren hatten.

«Back «Prev. Pub. «Ch «Pg   Pg» Ch» Next Pub.» Forward»