Ellen G. White Writings

<< Back Forward >>

«Back «Prev. Pub. «Ch «Pg   Pg» Next Pub.» Forward»

Für die Gemeinde geschrieben — Band 2, Page 466

Anhang 3

Vor Gott sind alle gleich

Christus kennt keine Unterschiede

Für Christus war es nicht wichtig, zu welchem Volk ein Mensch gehörte, was er in der Welt galt oder woran jemand glaubte ... Er war vielmehr gekommen, solche und andere Trennwände niederzureißen. Seine Gnade und Liebe war für alle da, ähnlich wie die Luft und das Licht.

Jesus begründete mit seinem Leben und seiner Lehre eine Gemeinschaft, der Kastendenken fremd war. Juden und Heiden, Freie und Sklaven sollten hinfort als vor Gott gleichberechtigt in einer christlichen Bruderschaft zusammenleben. Jesus ließ sich nicht von politischen Beweggründen bestimmen, und er fragte auch nicht danach, ob jemand Freund oder Feind war. Ihm kam es einzig darauf an, den seelischen Durst der Menschen mit seinem lebendigen Wasser zu stillen ...

Jesus wollte auch denen Mut machen, die von anderen als hoffnungslose Fälle angesehen wurden. Sie sollten wissen, daß Gott auch sie zu seinen Kindern machen und völlig umwandeln konnte, wenn sie ihm dazu nur die Gelegenheit geben würden. The Ministry of Healing 25.26.

Eine neue Bruderschaft

Jesus brachte für uns Menschen eine Botschaft der Gnade und Vergebung. Er schuf eine Gemeinschaft, in der es keine Bedeutung hat, ob jemand Jude oder Heide, schwarz oder weiß, Knecht oder Herr ist. Alle sollten wissen, daß Gott in dieser Beziehung keine Unterschiede macht, weil er alle unterschiedslos liebt. Gott sieht den Menschen nicht nur so, wie er ist, sondern wie er sein kann. Weil Christus sein Leben für alle in die Waagschale geworfen hat, besteht für jeden Menschen Hoffnung. Wenn jemand sich ihm zuwendet, wird es in seinem Leben zu erstaunlichen Veränderungen kommen, und er wird

«Back «Prev. Pub. «Ch «Pg   Pg» Next Pub.» Forward»