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Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 2 - Contents
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    Nach der Taufe

    Die Gelübde, die wir bei der Taufe auf uns nehmen, umfassen viel. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes sind wir dem Tode Christi ähnlich begraben und seiner Auferstehung entsprechend auferstanden. Wir sollen nun ein neues Leben führen. Unser Leben soll mit Christus verbunden sein. Hinfort soll der Gläubige daran denken, daß er Gott, Christus und dem Heiligen Geist geweiht ist. Alle weltlichen Überlegungen soll er dieser neuen Bindung unterstellen. Öffentlich hat er erklärt, daß er nicht mehr in Stolz und Nachsicht gegen sich selbst leben will. Er soll nicht mehr nachlässig und gleichgültig dahinleben; denn er hat einen Bund mit Gott gemacht und ist der Welt abgestorben. Dem Herrn soll er leben und alle ihm anvertrauten Fähigkeiten für ihn einsetzen und stets daran denken, daß er Gottes Siegel trägt, daß er ein Untertan des Reiches Christi ist und an der göttlichen Natur teilhat. Er soll Gott alles übergeben, was er ist und was er hat, und all seine Gaben zu seines Namens Ehre gebrauchen.Sch2 357.2

    Die Verpflichtungen, die wir bei der Taufe eingingen, sind wechselseitig. Wie gehorsame Menschen ihren Anteil daran haben, haben sie auch ein Recht zu beten: “Laß heute kund werden, daß du Gott in Israel bist!” 1.Könige 18,36. Die Tatsache, daß du im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft worden bist, ist eine Versicherung, daß dir diese Kräfte in jedem Notfalle helfen, wenn du ihre Hilfe beanspruchst. Der Herr wird die Gebete seiner aufrichtigen Nachfolger, die Christi Joch tragen und in seiner Schule Sanftmut und Demut lernen, hören und beantworten.Sch2 357.3

    “Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott.” Kolosser 3,1-3.Sch2 358.1

    “So ziehet nun an, als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und vertrage einer den andern und vergebet euch untereinander, so jemand Klage hat wider den andern; gleichwie Christus euch vergeben hat, also auch ihr. Über alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem Leibe; und seid dankbar ... Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn.” V. 12-17.Sch2 358.2

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