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    Aus den Erfahrungen Israels lernen

    Paulus wies die Korinther auf die Erfahrungen des alten Israel hin, auf Segnungen, die seinen Gehorsam belohnten, und auf Gerichte, die Folgen seiner Übertretungen waren. Er rief ihnen den wunderbaren Weg in Erinnerung, durch den die Hebräer aus Ägypten geführt worden waren. Die Wolke führte und schützte sie bei Tag, die Feuersäule bei Nacht. Sie durchquerten sicher das Rote Meer, während alle Ägypter ertranken, die dasselbe versuchten. Durch diese Tat hatte sich Gott zu Israel als seiner Gemeinde bekannt. Sie “haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; sie tranken nämlich von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus.” (1.Korinther 10,3.4). Auf all ihren Wegen war Christus ihr Führer. Der geschlagene Fels versinnbildete Christus, der durch die Übertretungen der Menschen verwundet werden sollte, damit der Strom des Heils zu allen fließen konnte.GNA 190.1

    Immer wieder erwies Gott den Israeliten seine Gnade, und trotzdem trauerten sie stets den Bequemlichkeiten Ägyptens nach. Wegen ihrer Sünde und ihres Ungehorsams brach das Gericht Gottes über sie herein. Darum ermahnte der Apostel die Gläubigen in Korinth, Lehren aus den Erfahrungen Israels zu ziehen. “Das ist aber geschehen uns zum Vorbild”, schrieb er, “damit wir nicht am Bösen unsre Lust haben, wie jene sie hatten.” (1.Korinther 10,6). Er zeigte, wie die Liebe zu Behaglichkeit und Vergnügen zum Wegbereiter von Sünden wurde, die Gott außerordentlich erzürnten. Als sich das Volk niedersetzte, “um zu essen und zu trinken”, und aufstand, “um zu tanzen” (vgl. 1.Korinther 10,7), vergass es die Ehrfurcht vor Gott, die es bei der Gesetzgebung gezeigt hatte. In der Folge machte es sich ein goldenes Kalb, das Gott darstellen sollte, und betete es an.GNA 190.2

    Und nach ihrem Vergnügen an einem üppigen Gelage in Verbindung mit der Anbetung des Baal-Peor gaben sich viele Hebräer der Zügellosigkeit hin. Dies erregte Gottes Zorn, und auf seine Weisung hin kamen “an einem einzigen Tag ... dreiundzwanzigtausend um.” (1.Korinther 10,8).GNA 190.3

    Der Apostel beschwor die Korinther: “Darum, wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle.” (1.Korinther 10,12). Sollten sie überheblich und selbstsicher werden, Wachen und Beten vernachlässigen, würden sie in schwere Sünde fallen und den Zorn Gottes auf sich ziehen. Doch Paulus wollte nicht, dass sie Opfer von Verzagtheit oder Entmutigung würden, deshalb gab er ihnen die Zusicherung: “Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.” (1.Korinther 10,13).GNA 190.4

    Paulus bat seine Geschwister inständig, sich selbst zu fragen, was für einen Einfluss ihre Worte und Taten wohl auf andere hätten. Sie sollten alles unterlassen, was als Zustimmung zum Götzendienst aufgefasst werden könnte — und wenn es noch so harmlos schien — oder Bedenken von Glaubensschwachen verletzte. “Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre. Erregt keinen Anstoß, weder bei den Juden noch bei den Griechen noch bei der Gemeinde Gottes.” (1.Korinther 10,31.32).GNA 190.5

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