Loading...
Larger font
Smaller font
Copy
Print
Contents
Gute Nachricht für alle - Contents
  • Results
  • Related
  • Featured
No results found for: "".
  • Weighted Relevancy
  • Content Sequence
  • Relevancy
  • Earliest First
  • Latest First
    Larger font
    Smaller font
    Copy
    Print
    Contents

    Einsicht

    Während die Jünger auf die Erfüllung der Verheißung warteten, demütigten sie sich in aufrichtiger Reue und bekannten ihren Unglauben. Nun verstanden sie den Sinn der Worte, die Jesus vor seinem Tod zu ihnen gesprochen hatte, viel besser. Wahrheiten, die sie längst vergessen hatten, wurden in ihnen wieder wach, und diese wiederholten sie nun voreinander. Sie fragten sich, wie es wohl möglich gewesen war, dass sie ihren Erlöser so missverstanden hatten. Wie in einem Film lief Bild um Bild seines wunderbaren Lebens an ihnen vorüber. Als sie über sein reines, heiliges Leben nachdachten, schien ihnen keine Mühe zu schwer, kein Opfer zu groß, um durch ihr Leben die Anmut des Charakters Christi zu bezeugen. O könnten sie doch die vergangenen drei Jahre noch einmal durchleben! Wie anders würden sie handeln! Könnten sie doch Jesus noch einmal sehen, wie sehr würden sie sich bemühen, ihm ihre innige Liebe zu zeigen! Wie aufrichtig bereuten sie, ihn je durch ein Wort oder eine Tat des Unglaubens betrübt zu haben. Doch sie trösteten sich mit dem Gedanken, dass ihnen vergeben war. Und sie waren entschlossen, ihren Unglauben, soweit wie möglich, durch ein mutiges Bekenntnis vor der Welt wieder gut zu machen.GNA 27.1

    Ernsthaft beteten die Jünger um die Befähigung, Menschen aufsuchen und in ihrem täglichen Umgang Worte aussprechen zu können, die Sünder zu Christus führten. Alle Meinungsverschiedenheiten und alles Streben nach Vorrangstellung gaben sie auf und schlossen sich zu einer wahrhaft christlichen Gemeinschaft zusammen. Sie kamen Gott immer näher, und dadurch wurde ihnen deutlich, welch ein Vorrecht sie genossen hatten, mit Christus einen so engen Umgang zu haben. Trauer überkam sie, als sie darüber nachdachten, wie oft sie ihn betrübt hatten, weil sie so schwer von Begriff gewesen waren und weil sie seine Lehren so schlecht verstanden hatten, die er ihnen zu ihrem Besten erteilen wollte.GNA 27.2

    Diese Tage der Vorbereitung waren Tage gründlicher Selbstprüfung. Die Jünger spürten ihre geistliche Not und baten den Herrn um “die Salbung von dem, der heilig ist” (1.Johannes 2,20), um für das Werk der Seelenrettung tauglich zu werden. Sie erbaten den Segen nicht nur für sich selbst, denn sie verspürten die Dringlichkeit der Aufgabe, Menschen zu retten. Sie erkannten, dass das Evangelium in die Welt getragen werden musste, deshalb sehnten sie sich nach der Kraft, die Christus verheißen hatte.GNA 27.3

    Larger font
    Smaller font
    Copy
    Print
    Contents